5. November 2013 / Matthias Schulze

Urheberrecht muss der Wissenschaft dienen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat ganz aktuell seine offizielle Website durch ein neues Angebot zum Thema Open Access ergänzt. U.a. ist dort zu lesen:

"Internet und Digitalisierung haben den Zugang zu Wissen revolutioniert und die Kosten hierfür drastisch gesenkt. Schneller und günstiger denn je kann sich Wissen in der Welt verbreiten. Darum ist es entscheidend, dass Wissenschaft und Wissensgesellschaft die  Potenziale der Digitalisierung künftig noch besser nutzen. Wissen muss ungehindert für alle zugänglich sein.  Nicht nur, weil Wissenschaftler so leichter arbeiten können. Sondern vor allem, weil ein ungehinderter Wissensfluss für exzellente wissenschaftliche Forschung wichtig ist. Auch für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesellschaft  ist dies von hoher Bedeutung. Kurz gesagt: Der einfache und offene Zugang zum Wissen fördert Innovationen. Darum hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen strategischen Dialog zum Thema 'Wissenschafts- und innovationsfreundliches Urheberrecht für die digitale Wissensgesellschaft' initiiert. Einbezogen waren Akteure und Fachleute aus der wissenschaftlichen Praxis, den Wissenschaftsorganisationen, dem Bibliotheks- und Museumswesen, dem Bildungs- und Innovationssektor, dem wissenschaftlichen Verlagswesen, der Verwaltung sowie Urheberrechtler. Zusammen haben sie wünschenswerte Nutzungsszenarien für die Zukunft des Urheberrechts in wissenschaftlichen und forschungsnahen Kontexten entwickelt und Handlungsoptionen erarbeitet. Der Abschlussbericht des strategischen Dialogs liegt vor."

Dieser Bericht ist natürlich - neben weiteren Informationen - auf der Website abrufbar.

Open-Access-Website des BMBF

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