2. Dezember 2013 / Matthias Schulze

Open Access in aller Munde

Das Thema Open Access ist weiterhin (und immer mehr) eines, das im Rahmen von politisch-strategischen Diskussionen und Papieren im Bereich der Politik wie auch der Verlagswelt eine sehr große Rolle spielt. Zwei Belege hierfür aus der jüngsten Zeit:

1) Der zwischen CDU, CSU und SPD ausgehandelte Koalitionsvertrag enthält zum Thema OA u.a. diese Passagen:

  • „Wir werden eine umfassende Open Access Strategie entwickeln, die die Rahmenbedingungen für einen effektiven und dauerhaften Zugang zu öffentlich finanzierten Publikationen und auch zu Daten (open data) verbessert.“
  • „Wir werden den wichtigen Belangen von Wissenschaft, Forschung und Bildung stärker Rechnung zu tragen und eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke einführen.“
 

2) Die im Börsenverein des deutschen Buchhandels organisierten Verleger diskutieren das Thema OA zur Zeit sehr kontrovers.

Um es mit den Worten des Kollegen Heinz Pampel (auf "wisspub.net") zu sagen: "Es wird spannend welche konkreten Maßnahmen bis 2017  folgen werden. Zu hoffen ist, dass die angesprochen[en] Themen rasch und mutig im Sinne der Wissenschaft umgesetzt werden."

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