22. Oktober 2012 / Alexandra Haid

Internationale Open Access Week 2012 und DFG-Publikationsfonds

Open Access Week (22.-28. Oktober 2012) und Übernahme von Publikationskosten

In diesem Jahr findet die jährlich ausgerichtete internationale Open Access Week vom 22. bis 28. Oktober statt. Ziel ist es, das Thema "Open Access" weltweit an vielen verschiedenen Orten während dieser Woche aufzugreifen, um für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung, also für den Open-Access-Gedanken, zu werben und darüber zu informieren.

Die internationale Open Access Week wird von SPARC (Scholarly Publishing & Academic Resources Coalition), PLoS (Public Library of Science) und weiteren Unterstützern organisiert. Zu den Sponsoren zählt u.a. der Open-Access-Verlag BioMed Central, bei dem die Universität Stuttgart eine institutionelle Mitgliedschaft pflegt.

Wir möchten seitens der Universitätsbibliothek Stuttgart die Gelegenheit nutzen, darauf hinzuweisen, dass der zweite von der Universität Stuttgart gestellte Antrag zum Thema "Open-Access-Publizieren" nun von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt wurde. D.h. der Universität werden für den Open-Access-Publikationsfonds im Rahmen des Förderprogramms von der DFG weitere Mittel zugesprochen. Aus diesem Open-Access-Publikationsfonds, der von der Universitätsbibliothek verwaltet wird und in dem Mittel in Höhe von voraussichtlich insgesamt 31.250 Euro zur Verfügung stehen werden, können ab Januar 2013 für ein Jahr Publikations- bzw. Artikelbearbeitungsgebühren (article processing charges) finanziert werden. Wissenschaftlich Publizierende der Universität Stuttgart werden also weiterhin bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften unterstützt, nachdem der Publikationsfonds in den Förderjahren 2011 und 2012 bereits auf große Resonanz gestoßen ist.

Falls Sie sich als wissenschaftlich Publizierender der Universität Stuttgart über den Publikationsfonds und die Möglichkeit des Open-Access-Publizierens informieren möchten, können Sie sich direkt an das Open-Access-Team der Universitätsbibliothek wenden oder sich auf den Open-Access-Webseiten der Universität informieren. Sie finden dort auch eine Liste der bereits 2011/2012 durch den Open-Access-Publikationsfonds geförderten Artikel.

Weitere Informationen über Open Access finden Sie auf der Plattform open-access.net.

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