Übernahme von Publikationsgebühren

Open-Access-Publikationsfonds

Open-Access-Publikationsfonds

Aus dem Open-Access-Publikationsfonds stehen den Forscherinnen und Forschern der Universität Stuttgart weiterhin Fördermittel zur Verfügung:
  • 2021: 172.800 Euro und
  • 2022: 210.000 Euro, jeweils für die volle Erstattung von Artikelgebühren bis zu 2.000 Euro pro Artikel (nach DFG-Richtlinien)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den OA-Fonds in diesem Jahr mit 69.120 Euro, im kommenden Jahr mit 84.000 Euro. Der Eigenanteil der Universität an den Gesamtkosten des Fonds beträgt 60 Prozent.
 
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Stuttgart werden damit weiterhin bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften unterstützt. Eine Liste der durch den Open-Access-Publikationsfonds bereits geförderten Artikel haben wir für Sie zusammengestellt.

Voraussetzung zur Übernahme der Publikationsgebühren

Volle Kostenerstattung (100 Prozent): Gemäß den Richtlinien des DFG-Förderprogramms müssen folgende Rahmenbedingungen erfüllt sein:
  1. Eine Angehörige/ein Angehöriger der Universität Stuttgart ist als "submitting author" oder "corresponding author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich.
  2. Es können nur Artikel in originären Open-Access-Zeitschriften („Goldener Weg") gefördert werden, die im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren (peer review) anwenden. Eine Übersicht solcher Zeitschriften liefert z.B. das DOAJ – Directory of Open Access Journals.
  3. Aufsätze in prinzipiell subskriptionspflichtigen Zeitschriften (Hybrid Journals) sind nicht förderfähig. Die Angebote werden in den Verlagen unterschiedlich bezeichnet, z.B. "Open Choice" (Springer Nature), "Hybrid Open Access" (Wiley) oder "Open select" (Taylor & Francis).
  4. Die Publikationsgebühren dürfen eine Höhe von maximal 2.000 Euro (inkl. MWSt.) pro Aufsatz nicht übersteigen.

Eine Erstattung von Artikelgebühren von mehr als 2.000 Euro (inkl. MWSt.) ist nicht möglich, auch nicht anteilig. Der Open-Access-Sonderfonds, aus dem 2017 und 2018 auch höhere Artikelgebühren mit finanziert worden sind, ist nach Abstimmung mit den anderen TU9-Universitäten abgeschafft worden.

Für die Universität Stuttgart als TU9-Mitglied gelten die im Dezember 2018 beschlossenen einheitlichen TU9-Kriterien für Open Access-Publikationsfonds.
 
Die Förderrichtlinien haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.
 

Antrag auf Kostenübernahme von Artikelgebühren (APCs)

Autoren melden ihre eingereichte Publikation als "submitting" bzw. "corresponding author" sowie der Angabe weiterer Informationen (weitere Autoren, Titel der Publikation, Name der Zeitschrift, zu erwartende Kosten, Angaben über vorhandene Drittmittel, Datum der Einreichung) per Online-Formular an das Open-Access-Team der Universitätsbibliothek. Die weitere Vorgehensweise haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.
 
 

Als Unterstützungsmaßnahme im Zuge der Einrichtung des Open-Access-Publikationsfonds hat die Universität Stuttgart Fördermitgliedschaften und weitere Vereinbarungen mit Open-Access-Verlagen abgeschlossen. Diese erleichtern Ihnen als Autorinnen und Autoren einerseits die organisatorische Abwicklung der Publikation Ihrer Forschungsergebnisse (zentrale Rechnungslegung, vereinfachte Zahlungskonditionen etc.), darüber hinaus bieten andererseits einige der Mitgliedschaften auch Rabattierungen im Hinblick auf die Publikationsgebühren (APC).

 
Wenn die Gebühren für einen Open-Access-Artikel mit Mitteln aus dem Publikationsfonds der Universität Stuttgart beglichen werden, sollte der geförderte Artikel in OPUS, dem Dokumentenserver der Universität Stuttgart, eingebracht werden. Auch wenn der Publikationsfonds nicht in Anspruch genommen wird, möchten wir Autoren der Universität Stuttgart darum bitten, ihre Publikationen in OPUS einzubringen.

Unterstützung bei individuellen Preisverhandlungen mit den Verlagen

Die Universität Stuttgart ermutigt ihre Autorinnen und Autoren, Open-Access-Artikelgebühren (APCs) von mehr als 2.000 Euro (inkl. MWSt.) mit den Verlagen individuell nachzuverhandeln, sodass eine Förderung aus dem OA-Fonds möglich ist. Die Universitätsbibliothek stellt bei Bedarf Bestätigungsschreiben aus, dass höhere APCs aus dem OA-Fonds nicht erstattet werden können.

Die Universität Stuttgart unterstützt damit die weithin anerkannten Kriterien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Förderung des Open Access sowie als TU9-Mitglied die einheitlichen TU9-Kritieren für Open-Access-Publikationsfonds.

Weitere Fragen beantwortet der Open-Access-Beauftragte der Universität Stuttgart:

dfg_logo_schriftzug_blau_foerderung

MWK-BW-Logo

Dieses Bild zeigt Stefan Drößler
 

Stefan Drößler

Fachreferat, Open-Access-Beauftragter, Koordination Publikationsserver OPUS, BMBF-Projekte OpenIng, TU9_Monos

[Foto: Elena Bokelmann | www.fotografie-bokelmann.de]

 

Open-Access-Team

Holzgartenstr. 16
70174 Stuttgart

Zum Seitenanfang